Der Nauheimer Gemeindevertretung lag bei der jüngsten Sitzung ein Beschlussvorschlag vor, Phase I der Machbarkeits- und Potentialstudie der Firma Knaf & Partner zur Kenntnis zu nehmen und zu beschließen,  die Phase II in Auftrag zu geben.

Die SPD-Fraktion hat nach eingehender Beratung mit Genossen und einer Vertreterin der Gewerkschaft ver.di aus Rüsselsheim erkannt, dass neben bereits kritisierten Ungereimtheiten, insbesondere auch die Belange der betroffenen Bauhofbeschäftigten in der Studie nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Daraufhin hat unsere Fraktion entschieden, dem Beschlussvorschlag des Gemeindevorstandes nicht zu folgen, sondern zusätzliche, fundiertere und vor allem auch nachvollziehbare Informationen einzufordern.

Wir haben erst aus einer Pressemitteilung erfahren und sehr kritisch zu Kenntnis genommen, dass die Mitarbeiter des Nauheimer Bauhofs der Fusion scheinbar nicht so positiv gegenüber stehen, wie es den Gemeindevertretungen Trebur und Nauheim bei ihrer gemeinsamen Sitzung erläutert wurde. Die in der Presse genannte Stellungnahme der Bauhofmitarbeiter wurde der Gemeindevertretung bislang vorenthalten.

Die SPD-Fraktion steht einer Interkommunalen Zusammenarbeit mit Trebur noch positiv gegenüber. Uns ist nicht nur wichtig, dass die uns vorgelegten Zahlen vollends nachvollziehbar sind und die Ungereimtheiten der Studie ausgeräumt werden. Wir legen insbesondere auch Wert darauf, dass nicht über die Köpfe der betroffenen Bauhofmitarbeiter hinweg entschieden wird. Politik muss für die Menschen in Nauheim stehen, statt weiter Politikverdrossenheit zu fördern.

Vor dem Hintergrund der letzten beiden Wahlen und dem sehr hohen Stimmanteil der Nauheimer Wählerinnen und Wähler zu Gunsten einer Partei am äußerst rechten Rand des politischen Meinungsspektrums, mahnte Karl Norbert Merz (SPD), dies sehr ernst zu nehmen.

Bei den vielen persönlichen Gesprächen während der Wahlkämpfe, z.B. im Rahmen von Hausbesuchen, waren oft Meinungen hören, die ihm schwer zu denken gegeben hätten. Wie kann es sein, dass in einer Gemeinde, in der laut vergangenen Debatten in der Gemeindevertretung, als es um die Gebührenhaushalte ging, vermeintlich gut situierte Menschen in einem geordneten Umfeld leben, solche Gedanken entstehen? Die Angst vor gesellschaftlichen Veränderungen und vermeintliche Auswirkungen auf den eigenen sozialen Status spiele eine wesentliche Rolle. Die Wählerinnen und Wähler suchen nach Orientierung und finden diese für sich scheinbar nicht mehr bei den etablierten Parteien.

Ein deutlicher Rechtsruck in den Köpfen der Wählerinnen und Wähler ist feststellbar und manifestierte sich letztendlich in fast 14% Stimmanteil bei der Kreistagswahl und nahezu 12% bei der Bundestagswahl für „rechts“.
Das ließe befürchten, dass bei der nächsten Kommunalwahl auch diese Partei den Sprung in die Gemeindevertretung schaffen könnte. Mit all den Konsequenzen, die sich dann für die politische Arbeit vor Ort in Nauheim ergeben. Dem gelte es, entschieden entgegen zu wirken.

Merz leitete daraus einen persönlichen Handlungsauftrag ab. Nämlich offen auf die Nauheimerinnen und Nauheimer zu zugehen, wo immer möglich das persönliche Gespräch suchen, zuhören was die Menschen bewegt und Politik sowohl verständlich, als auch greifbar zu machen. Er warb ausdrücklich bei den Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern um Unterstützung, damit Nauheim ein Rechtsruck im Parlament erspart bleibt.

 

Die SPD Nauheim lädt zur Mitgliederversammlung

am Mittwoch, den 13. Dezember 2017
um 19:00 Uhr
im  Cafe Stelzer, 64569 Nauheim, Bahnhofstr. 9 ein.

Schwerpunkte der Versammlung:

  • Wahl von Delegierten zur Wahlkreisversammlung (für die Landtagswahl 2018) im Wahlkreis 47
  • Kostenfreie Bildung von Anfang an. Gebührenfreiheit und Qualität in der Kita (mit Gerhard Merz, MdL, sozial- und familienpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion)

Alle Mitglieder, aber auch interessierte Zuhörer sind herzlich eingeladen.

 

Im September 2015 hat die Gemeindevertretung auf Basis eines SPD Antrages die Entwicklung eines Personalmanagement- bzw. Personalentwicklungskonzeptes mehrheitlich beschlossen. Hintergund war der Kommunalbericht 2015 des Hessischen Rechnungshofes gewesen, der der Gemeinde im Personalmanagement mehr als schlechte Noten bescherte.

Mit dem Antrag sollte eine Grundlagen geschaffen werden, die die qualittative und quantitative Personalentwicklung der Gemeinde und somit auch deren Leistungs- und Zukunftsfähig voran bringt.

Sie sollten aber auch für die Gemeindevertretung in Bezug auf die haushaltärischen und personellen Entwicklungen der Gemeinde eine Entscheidungsgrundlage schaffen. Die SPD Fraktion hat seither in regelmäßigen Abstand einen Bericht zur Umsetzung des Gemeindeverterterbeschlusses eingefordert und wurde immer wieder vertröstet. Nach nunmehr über 2 Jahren legte der Bürgermeister einen ersten Sachstandsbericht vor.

Dieser fiel mehr als enttäuschend aus. Im Folgenden lesen Sie die Stellungnahme der SPD Fraktion zum vorgelegten Sachstandsbricht:
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Bundestagswahlkampf am Kastanienbaum

Viele Bürgerinnen und Bürger mögen es nicht, sich beim Einkauf vor Wahlen an 4-5 Parteien vorbeikämpfen zu müssen. Andere haben sich beschwert, dass in Alt-Nauheim nichts mehr stattfindet:

Die SPD Nauheim hat sich das zu Herzen genommen und ist im Wahlkampf einen anderen Weg gegangen:

Mit der Aktion „Die SPD holt die Kastanien aus dem Feuer“ haben wir die Bürgerinnen und Bürger zu Informationen und einigen Köstlichkeiten rund um Kastanien eingeladen. Weiterlesen

Über den Besuch des Sozialministers Herrn Grüttner (CDU) in Nauheim musste man erst mal ein paar Tage in Ruhe nachdenken, hatte man doch zumindest die Hoffnung etwas positives daran finden zu können. Leider ist es mir trotzdem nicht gelungen.

Betonte der Bürgermeister Herr Fischer (CDU) ausdrücklich, dass dies kein Wahlkampftermin gewesen sei, erhielt es doch gerade ganz zu Beginn doch den entsprechenden Anschein. Saßen doch in der ersten Reihe gerade die CDU-Bürgermeisterkollegen schön aufgereiht und betonte der Minister gleich zu Beginn, was die aktuelle Landesregierung doch allzu tolles geleistet habe.

War das Thema doch „Kinder, Familie und Kitas im Wandel der Zeit“ wurde der Abend primär mit dem Schwerpunkt der fehlenden Erzieherinnen und Erzieher geprägt. Sehr gut vorbereitete Erzieherinnen und Erzieher hatten differenzierte Fragen vorbereitet, die der Minister beantworten sollte. Fragen nach besserer Personalausstattung, Reform der Erzieherausbildung usw. wurden aber schlicht nicht zufriedenstellend beantwortet.

Die Antworten des Ministers ließen sich ganz schnell zusammenfassen:
Außer, dass das Land Geld für die auf sechs Stunden beschränkte Finanzierung der Kindertagesstätten Beiträge der Eltern bereitstellt, schob er jede Verantwortung für die Entwicklung der Kinderbetreuung an die Kommunen, Träger und Tarifparteien ab. Immer wieder betonte er dies auf die intensiven Nachfragen der Erzieherinnen und Eltern.

Fragen zur Situation der Eltern mit der Notwendigkeit einer besseren Kinderbetreuung kamen erst gar nicht zum Zuge. Die Notwendigkeit der Finanzierung von Kinderkrippenbeiträgen in der U3-Betreuung blockte er gleich ab, das wäre jetzt hier nicht das Thema. Auch Beiträge über eine umfassende Bildungsreform beginnend vom Kleinkind bis hin zur Grundschule als zusammenhängende aufeinander abgestimmtes Bildungs- und Betreuungsangebot wurden übergangen und fanden beim Minister kaum Gehör.

Was bleibt hängen von diesem Abend?

Eigentlich verhaftet die CDU weiter an dem traditionellen Familienbild mit der Frau, die für die Kinderbetreuung zuhause bleibt. Okay, auf Grund gesellschaftlichem und politischen Druck, auch seitens der SPD, wurde nun eine landesfinanzierte Betreuung der Kinder ab 3 Jahre für sechs Stunden zugestanden. Aber bitte schön, die Frau hat spätestens am Nachmittag und bei Kindern unter drei Jahren sowieso zuhause zu sein. Ein Familienbild, welches modernen Familien und gar Alleinerziehenden immer noch nicht gerecht wird.

Und ein Landesminister, der sämtliche Verantwortung nach unten abdrückt und mit zunehmenden kritischen Fragen nur noch einen genervten Eindruck hinterlassen hat. Das Kooperationsverbot in Deutschland hat aus Sicht eines CDU Ministers wohl doch seine Vorteile, wenn Verantwortung damit so einfach weggeschoben wird.

Doch der Versuch einer CDU Wahlkampfveranstaltung, die aber vielleicht nach hinten losging?

Kastanienbaum - Friederich Ebert Platz

Kurz vor der Bundestagswahl möchte sich die SPD Nauheim einmal mit einem etwas anderem Stand präsentieren:

Nach dem Motto:
„Die SPD muss die Kastanien aus dem Feuer holen“
lädt die SPD Nauheim alle Interessierten

am Samstag, den 16. September 2017
von 14:00 – 16:00 Uhr
unter den Kastanienbaum am Friedrich Ebert Platz in (Alt-)Nauheim ein.

Mit dabei: Bundestagskandidat Jan Deboy

Getreu dem Motto gibt es kleine kulinarische Überraschungen und viel Informationen.

IMG_0495 – Voll besetzte Reihen auf dem Hegbachseefest

Am 20.08.2017 feierte die Nauheimer SPD ihr 44. Hegbachseefest. Ein Fest, dass jedes Jahr im Vorfeld vieler Vorbereitung bedarf und mit spannender Erwartung auf Wetter und Besucher begleitet ist. Umso schöner, dass wir am Tag danach auf eine sehr gelungenes Fest zurückblicken können. Und was hat das Fest so gelungen gemacht?

Zunächst sind dort die vielen Helfer in der Vorbereitung. In der Regel erfahrene Genossinnen und Genossen, die mit Herzblut dabei sind und auf die man sich jederzeit verlassen kann.

Dann sind dort die vielen Helfer, die am Tag der Veranstaltung den Aufbau, die Veranstaltung selbst und beim Abbau mehr als zuverlässig dabei sind. Über den Tag verteilt waren über 30(!) Helferinnen und Helfer (zu erkennen an den durchweg roten SPD T-Shirts) im Einsatz.

Viele fleißige Helfer – das ist nur die erste Schicht!

Was uns besonders freut ist, dass wir auch auf ganz viele junge Helferinnen und Helfer zurückgreifen können. Wenn dies auch nicht alles SPD-Mitglieder sind, so lässt uns dies doch für die Zukunft hoffen.

Und dann natürlich die Gäste. Wir konnten uns über einige Hundert Gäste freuen, die das schöne Wetter bei uns am Hegbachsee genossen.

Auch kleine Gäste waren willkommen

Und unter Ihnen auch viele besondere Gäste: Willi Blodt (ehem. Landrat), Thomas Will (Landrat), Jürgen Schade (Gründer des Hegbachseefestes) mit seiner Frau Erdmute, Kerstin Geiß (MdL), Jan Deboy (Bundestagskandidat), Nils Kraft (OV Rüsselsheim), Susanne Redlin (OV Ginsheim), Susanne Fuchs (OV Sigmaringen), Gunther Schneider (GF UB Groß Gerau), Bürgermeister Jan Fischer, Vertreter der Nauheimer Parteien und viele andere, die bitte entschuldigen, dass wir hier nicht alle persönlich nennen können.

Landrat a.D. Willi Blodt

Jürgen Schade und Erdmute Michael Schade

Kerstin Geiß und Thomas Will

Ein besonderer Dank gilt auch Stefan Hofmann von der DLRG Nauheim/Trebur, der uns nicht nur die Anlagen gegen eine Gebühr zugunsten des Kleinkinderschwimmbeckens zur Verfügung stellte, sondern selbst noch tatkräftig bei Auf- und Abbau mithalf und dem Hotel am Hegbachsee, die uns bei dem Fest ebenfalls freundlich unterstützten.

Neumitglied Ursula Schumacher

Begrüßen konnten wir unser „jüngstes“ Neumitglied Ursula Schumacher.

Die Erfahrung, dass dieses Fest jedes Jahr als fester Bestandteil der Nauheimer Veranstaltungen so angenommen wird, wie auch das Zusammenwirken aller Beteiligten für so ein Fest schweißt alle Helferinnen und Helfer rund um die Nauheimer SPD zusammen. Somit ist und bleibt das Hegbachseefest eine Veranstaltung, welches in der Gemeinde und in der Nauheimer SPD dazugehört.

Ein wenig politisch wurde es dann auch. Von den Gästen wollten wir wissen, wie sie sich die Zukunft des Hegbachsee vorstellen. Ihre Anregungen haben wir gesammelt und werden diese in die Diskussion mit einfließen lassen. Näheres hierzu in Kürze auf der Homepage.

Als Ortsvereinsvorsitzender möchte ich mich im Namen des Vorstandes ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie den Besuchern bedanken. Ich kann nur sagen, Sie und Ihr macht mich stolz auf diesen Ortsverein.

Das 45. Hegbachseefest wird im nächsten Jahr kommen.

Frank Schmitz