Bundestagswahlkampf am Kastanienbaum

Viele Bürgerinnen und Bürger mögen es nicht, sich beim Einkauf vor Wahlen an 4-5 Parteien vorbeikämpfen zu müssen. Andere haben sich beschwert, dass in Alt-Nauheim nichts mehr stattfindet:

Die SPD Nauheim hat sich das zu Herzen genommen und ist im Wahlkampf einen anderen Weg gegangen:

Mit der Aktion „Die SPD holt die Kastanien aus dem Feuer“ haben wir die Bürgerinnen und Bürger zu Informationen und einigen Köstlichkeiten rund um Kastanien eingeladen. Weiterlesen

Über den Besuch des Sozialministers Herrn Grüttner (CDU) in Nauheim musste man erst mal ein paar Tage in Ruhe nachdenken, hatte man doch zumindest die Hoffnung etwas positives daran finden zu können. Leider ist es mir trotzdem nicht gelungen.

Betonte der Bürgermeister Herr Fischer (CDU) ausdrücklich, dass dies kein Wahlkampftermin gewesen sei, erhielt es doch gerade ganz zu Beginn doch den entsprechenden Anschein. Saßen doch in der ersten Reihe gerade die CDU-Bürgermeisterkollegen schön aufgereiht und betonte der Minister gleich zu Beginn, was die aktuelle Landesregierung doch allzu tolles geleistet habe.

War das Thema doch „Kinder, Familie und Kitas im Wandel der Zeit“ wurde der Abend primär mit dem Schwerpunkt der fehlenden Erzieherinnen und Erzieher geprägt. Sehr gut vorbereitete Erzieherinnen und Erzieher hatten differenzierte Fragen vorbereitet, die der Minister beantworten sollte. Fragen nach besserer Personalausstattung, Reform der Erzieherausbildung usw. wurden aber schlicht nicht zufriedenstellend beantwortet.

Die Antworten des Ministers ließen sich ganz schnell zusammenfassen:
Außer, dass das Land Geld für die auf sechs Stunden beschränkte Finanzierung der Kindertagesstätten Beiträge der Eltern bereitstellt, schob er jede Verantwortung für die Entwicklung der Kinderbetreuung an die Kommunen, Träger und Tarifparteien ab. Immer wieder betonte er dies auf die intensiven Nachfragen der Erzieherinnen und Eltern.

Fragen zur Situation der Eltern mit der Notwendigkeit einer besseren Kinderbetreuung kamen erst gar nicht zum Zuge. Die Notwendigkeit der Finanzierung von Kinderkrippenbeiträgen in der U3-Betreuung blockte er gleich ab, das wäre jetzt hier nicht das Thema. Auch Beiträge über eine umfassende Bildungsreform beginnend vom Kleinkind bis hin zur Grundschule als zusammenhängende aufeinander abgestimmtes Bildungs- und Betreuungsangebot wurden übergangen und fanden beim Minister kaum Gehör.

Was bleibt hängen von diesem Abend?

Eigentlich verhaftet die CDU weiter an dem traditionellen Familienbild mit der Frau, die für die Kinderbetreuung zuhause bleibt. Okay, auf Grund gesellschaftlichem und politischen Druck, auch seitens der SPD, wurde nun eine landesfinanzierte Betreuung der Kinder ab 3 Jahre für sechs Stunden zugestanden. Aber bitte schön, die Frau hat spätestens am Nachmittag und bei Kindern unter drei Jahren sowieso zuhause zu sein. Ein Familienbild, welches modernen Familien und gar Alleinerziehenden immer noch nicht gerecht wird.

Und ein Landesminister, der sämtliche Verantwortung nach unten abdrückt und mit zunehmenden kritischen Fragen nur noch einen genervten Eindruck hinterlassen hat. Das Kooperationsverbot in Deutschland hat aus Sicht eines CDU Ministers wohl doch seine Vorteile, wenn Verantwortung damit so einfach weggeschoben wird.

Doch der Versuch einer CDU Wahlkampfveranstaltung, die aber vielleicht nach hinten losging?

Kastanienbaum - Friederich Ebert Platz

Kurz vor der Bundestagswahl möchte sich die SPD Nauheim einmal mit einem etwas anderem Stand präsentieren:

Nach dem Motto:
„Die SPD muss die Kastanien aus dem Feuer holen“
lädt die SPD Nauheim alle Interessierten

am Samstag, den 16. September 2017
von 14:00 – 16:00 Uhr
unter den Kastanienbaum am Friedrich Ebert Platz in (Alt-)Nauheim ein.

Mit dabei: Bundestagskandidat Jan Deboy

Getreu dem Motto gibt es kleine kulinarische Überraschungen und viel Informationen.

IMG_0495 – Voll besetzte Reihen auf dem Hegbachseefest

Am 20.08.2017 feierte die Nauheimer SPD ihr 44. Hegbachseefest. Ein Fest, dass jedes Jahr im Vorfeld vieler Vorbereitung bedarf und mit spannender Erwartung auf Wetter und Besucher begleitet ist. Umso schöner, dass wir am Tag danach auf eine sehr gelungenes Fest zurückblicken können. Und was hat das Fest so gelungen gemacht?

Zunächst sind dort die vielen Helfer in der Vorbereitung. In der Regel erfahrene Genossinnen und Genossen, die mit Herzblut dabei sind und auf die man sich jederzeit verlassen kann.

Dann sind dort die vielen Helfer, die am Tag der Veranstaltung den Aufbau, die Veranstaltung selbst und beim Abbau mehr als zuverlässig dabei sind. Über den Tag verteilt waren über 30(!) Helferinnen und Helfer (zu erkennen an den durchweg roten SPD T-Shirts) im Einsatz.

Viele fleißige Helfer – das ist nur die erste Schicht!

Was uns besonders freut ist, dass wir auch auf ganz viele junge Helferinnen und Helfer zurückgreifen können. Wenn dies auch nicht alles SPD-Mitglieder sind, so lässt uns dies doch für die Zukunft hoffen.

Und dann natürlich die Gäste. Wir konnten uns über einige Hundert Gäste freuen, die das schöne Wetter bei uns am Hegbachsee genossen.

Auch kleine Gäste waren willkommen

Und unter Ihnen auch viele besondere Gäste: Willi Blodt (ehem. Landrat), Thomas Will (Landrat), Jürgen Schade (Gründer des Hegbachseefestes) mit seiner Frau Erdmute, Kerstin Geiß (MdL), Jan Deboy (Bundestagskandidat), Nils Kraft (OV Rüsselsheim), Susanne Redlin (OV Ginsheim), Susanne Fuchs (OV Sigmaringen), Gunther Schneider (GF UB Groß Gerau), Bürgermeister Jan Fischer, Vertreter der Nauheimer Parteien und viele andere, die bitte entschuldigen, dass wir hier nicht alle persönlich nennen können.

Landrat a.D. Willi Blodt

Jürgen Schade und Erdmute Michael Schade

Kerstin Geiß und Thomas Will

Ein besonderer Dank gilt auch Stefan Hofmann von der DLRG Nauheim/Trebur, der uns nicht nur die Anlagen gegen eine Gebühr zugunsten des Kleinkinderschwimmbeckens zur Verfügung stellte, sondern selbst noch tatkräftig bei Auf- und Abbau mithalf und dem Hotel am Hegbachsee, die uns bei dem Fest ebenfalls freundlich unterstützten.

Neumitglied Ursula Schumacher

Begrüßen konnten wir unser „jüngstes“ Neumitglied Ursula Schumacher.

Die Erfahrung, dass dieses Fest jedes Jahr als fester Bestandteil der Nauheimer Veranstaltungen so angenommen wird, wie auch das Zusammenwirken aller Beteiligten für so ein Fest schweißt alle Helferinnen und Helfer rund um die Nauheimer SPD zusammen. Somit ist und bleibt das Hegbachseefest eine Veranstaltung, welches in der Gemeinde und in der Nauheimer SPD dazugehört.

Ein wenig politisch wurde es dann auch. Von den Gästen wollten wir wissen, wie sie sich die Zukunft des Hegbachsee vorstellen. Ihre Anregungen haben wir gesammelt und werden diese in die Diskussion mit einfließen lassen. Näheres hierzu in Kürze auf der Homepage.

Als Ortsvereinsvorsitzender möchte ich mich im Namen des Vorstandes ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie den Besuchern bedanken. Ich kann nur sagen, Sie und Ihr macht mich stolz auf diesen Ortsverein.

Das 45. Hegbachseefest wird im nächsten Jahr kommen.

Frank Schmitz

Sehr geehrter Herr Dr. Sawinski,

in Ihrer Pressemitteilung, veröffentlich auf Nauheim Online und im Echo haben Sie Stellung zu unserem Antrag und unserer Pressemitteilung genommen. In ihrer Pressemitteilung suggerieren Sie die Schuld für die finanzielle Situation Nauheims an die SPD (Zitat: „Wie sonst hätte der riesige Schuldenberg, den zum großen Teil ein von einem SPD-Bürgermeister geführter Gemeindevorstand „verschuldet“ und dem die Gemeindevertretung nicht Einhalt geboten hat, abgebaut werden sollen?“).

Dies wird seit Amtsantritt von Bürgermeister Jan Fischer (CDU) von den Gemeindevertretern der anderen Fraktionen und vom Bürgermeister selbst immer wieder suggeriert und verdreht und leugnet dabei auch eine andere Sichtweise auf die Dinge.

Da diese andere Sichtweise Ihnen und vielleicht dem ein oder anderen Bürger nicht bekannt zu sein scheint, möchten wir Ihnen diese gerne nochmal nahe bringen. Weiterlesen

Am 07. August 2017 findet das nächste Mitgliedertreffen der SPD Nauheim statt. Wir treffen uns um 19:00 Uhr in der SPD Geschäftsstelle (Königstädterstr. 75 , neben Toom-Getränke-Markt).

In lockerer, ungezwungener Runde wollen wir Themen aus lokaler oder großer Politik diskutieren oder uns zu sonstigen Themen austauschen. Neben den Mitgliedern sind auch Interessierte oder Freunde der SPD Nauheim herzlich eingeladen.

Wir hoffen auf Euer zahlreiches erscheinen.

Nachdem in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung der Antrag der SPD, der eine Deckelung der Belastung der Bürgerinnen und Bürger in Nauheim vorsah, abgelehnt wurde, sehen die SPD Fraktionäre nun den Spielball bei den anderen Fraktionen.

Die SPD forderte in ihrem Antrag, dass in Zukunft bei jeglichem Projekt in Nauheim festgehalten werden sollte, welche zusätzliche Belastung dieser für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten würde.

Dabei galten 342,- Euro jährlich als Belastungslimit, das man festhalten wollte.
Der Antrag wurde mit Mehrheit abgelehnt. Das Enttäuschende ist jedoch, dass keine der anderen Fraktionen sich die Mühe machte ein Alternativkonzept vorzulegen oder innerhalb der Debatte daraufhinzuweisen, dass die Bürgerinnen und Bürger auch an ihre Grenzen stoßen. Dabei schob die CDU Fraktion als auch der Bürgermeister eher jegliche Schuld von sich, in dem sie auf die Inanspruchnahme durch den Kreis hingewiesen haben. Einzig Peter Engemann (FDP) habe daraufhingewiesen, dass man die Diskussionen um die Grenzen der Belastungen der Nauheimer führen müsse und zeigte sich offen diesem Pfad zu folgen.

Dass die Gebühren und Steuern ernorm seit Beitritt in den kommunalen Schutzschirm gestiegen sind, erwähnte keiner. Und während sich Bürgermeister Jan Fischer für die Konsolidierung der Kommune vom hessischen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer auszeichnen und feiern lässt, will er sich anscheinend auch nicht die Option nehmen lassen, weitere Wege und Mittel zur Konsolidierung zu finden, was nur weitere Steuer- und Gebührenerhöhungen bedeuten kann“, erläutert Fraktionsvorsitzende Laura Altmayer und fügt hinzu, dass die Leistung für die Auszeichnung die Nauheimer Bürgerinnen und Bürger erbracht haben.

Eine Entlastung sei aber in Zukunft für die Nauheimer nicht in Aussicht, auch weil Bürgermeister Jan Fischer in ewiger Nibelungentreue sich nicht traut Kritik an der aktuellen Landesregierung zu äußern.

Hier sieht der Parteivorsitzende Frank Schmitz den Bürgermeister am Scheideweg:
„Herr Fischer muss sich nun entscheiden, ob er sich vor seine Bürgerinnen und Bürger stellt, die ihn dieses Jahr erneut zum Bürgermeister gewählt haben oder ob er schlicht unkreativ die Vorgaben aus Wiesbaden umsetzt.“

Es wird sich zeigen, ob in Zukunft vor lauter Belastung und Konsolidierung noch ordentlich Musik spielt in der Musikgemeinde Nauheim oder ob Nauheim am Tropf des Schutzschirms nur noch künstlich am Leben erhalten wird und alle lebenswerten Facetten dabei verloren hat.
Dabei muss der Dirigent Jan Fischer dafür sorgen, dass das Orchester nicht weiter in Anspruch genommen wird, bis zu dem Punkt an dem es an die Wand gefahren wird.