Sportpark

Die  SPD Fraktion hat sich vorgenommen, verstärkt mit Vereinen und Verbänden in Kontakt zu treten um mehr über die Anliegen der ehrenamtlich Tätigen in unserer Gemeinde zu erfahren und sich über deren Situation auszutauschen.

So kam aktuell ein Treffen mit Mitgliedern des Vorstandes der SV 07 Nauheim zustande, die der Einladung in die Geschäftsstelle der SPD folgten. Die inhaltlichen Kernthemen waren schnell gefunden: Sportparksanierung, Nutzungsgebühren für Vereine und die bauliche Erweiterung des SV07-Gebäudes.

Bei der baulichen Erweiterung zeigten sich die SV07-Vertreter enttäuscht von der Gemeinde. Vor wenigen Jahren in Aussicht gestellte Gelder seien immer wieder verschoben worden und stünden letztlich nicht mehr zur Verfügung. Der Verein habe sich dabei immer kooperativ gezeigt, hatte auch an die Unterbringung anderer Vereine mitgedacht. Dies wäre wichtig gewesen, zumal die Zukunft des Sportparkeingangsgebäudes nicht geklärt ist. Nun würden sie es selbst umsetzen, ohne kommunale Zuschüsse und natürlich kleiner, nur noch auf die eigenen Bedürfnisse ausgerichtet. Zudem käme ein fast undurchdringlicher Bürokratie-Dschungel hinzu, bei dem sie kaum eine Unterstützung bekämen.

Zur anstehenden Diskussion in Bezug auf die Reduzierung der Vereinszuschüsse und möglicher Beteiligung an Nutzungskosten berichteten die SV07-Vertreter, dass sie mit einem deutlichen monatlichen Mehraufwand je Mitglied rechnen, was adäquat auf den Beitrag umzulegen wäre. Ein spürbarer Mitgliederverlust sei zu erwarten.

Den Zustand der Kunstrasenplätze bezeichneten die Vereinsvertreter als „fertig“. Es gab bereits Mitglieder, die körperliche Probleme davon getragen haben. Auch hier sei immer wieder behauptet worden, es stünde Geld bereit, welches aber nun auch der Haushaltssanierung zum Opfer gefallen sei.

Auf die Frage, was sich die Vereinsvertreter von der Politik wünschen, antworten Sie relativ einfach: Die Politik soll erkennen, dass ein Verein wie die SV07 Nauheim für viele Bürger, insbesondere auch im Jugendbereich wichtige und erfolgreiche gemeinnützige Arbeit leiste und dass sie hierfür auch die entsprechende Infrastruktur brauche. Die Parteien sollten sich zusammen tun und die Sanierung vorantreiben.

Seitens der SPD wurde betont, dass ein gutes Sportgelände für eine Gemeinde kein Luxus darstellen darf. Es gehört zur grundlegenden Infrastruktur einer Kommune und muss den Bürgern und Vereinen solide zur Verfügung stehen. Vereinsarbeit, wie es z.B. die SV07 mache, ist unendlich wichtig für das Gemeinwohl und die Attraktivität einer Gemeinde.

Insgesamt war dies ein sehr informativer und harmonischer Austausch. Die SV07-Vertreter wünschten sich, dass solch ein konstruktiver Austausch auch mit anderer Fraktionen möglich wäre. Es gab zwar ein erstes Gespräch der Verwaltung mit den Vereinen, folgende Gespräche seien zwar angekündigt, aber noch nicht in Aussicht. Große Hoffnung werde aus Sicht der Vereine aber nicht gesehen.

Es wurde verabredet, den Austausch aufrechterhalten. Seitens der SPD wurde versprochen, sich für eine schnelle und vernünftige Lösung einzusetzen.

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