Personal

Was bei sich bei der Beantwortung den Anfragen der SPD Fraktion schon herauslesen lässt, wurde nun durch den Rechnungshof bestätigt. In der Gemeinde Nauheim gibt es kein greifendes Personalmanagement. Basierend auf dem Sparzwang des Schutzschirms wurden frei werdende Stellen nicht wieder besetzt. Damit kommt man dem Vergleich der Personalkosten zur Einwohnerzahl näher, bei der Nauheim im Vergleich zu hoch liegt. Aber kann Stellensparen das einzige Ziel sein?

Die Verwaltung neu strukturieren und Leistungsfähig machen, das war die Ansage des Bürgermeisters zu Beginn der Legislaturperiode. Bisher wurden nur Stellen gestrichen. Wirkliche Veränderungen sind nicht erfolgt. In Nauheim gibt es kein zukunftsfähiges, strukturiertes Personalkonzept. Das hat eine vergleichende Studie des Rechnungshofes nun bestätigt.

In einer Erläuterung zu der Studie legt der Bürgermeister erste Ergebnisse vor: Diese beschränken sich lediglich auf die formelle Darstellung des Personalschlüssels (Zuordnung und Kommazahlen bei Teilzeitkräften) und die bisher ansatzweise Nummerierung von Personalakten. Ein grundlegendes Personalmanagement und eine Personalentwicklung gibt es jedoch nicht.

Kommunale Verwaltung ist in erster Linie Dienstleistung am Bürger. Dienstleistung erfolgt durch die Mitarbeiter. Jeder Bürger, der sich schon mal an die Verwaltung gewandt hat und die Antwort bekommen hat „Geht nicht, der bearbeitende Kollege ist im Urlaub oder krank“ weiß, was gemeint ist.

Für die SPD Fraktion ist eins klar. Über weitere Schritte, die sich auch in der Haushaltsdebatte niederschlagen werden, kann nur geredet, wenn eine zukunftsfähige Personalentwicklung vorgelegt wird. Der Bürgermeister hatte dazu bisher 4 Jahre Zeit, nun wird es Zeit.

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