Der Nauheimer Gemeindevertretung lag bei der jüngsten Sitzung ein Beschlussvorschlag vor, Phase I der Machbarkeits- und Potentialstudie der Firma Knaf & Partner zur Kenntnis zu nehmen und zu beschließen,  die Phase II in Auftrag zu geben.

Die SPD-Fraktion hat nach eingehender Beratung mit Genossen und einer Vertreterin der Gewerkschaft ver.di aus Rüsselsheim erkannt, dass neben bereits kritisierten Ungereimtheiten, insbesondere auch die Belange der betroffenen Bauhofbeschäftigten in der Studie nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Daraufhin hat unsere Fraktion entschieden, dem Beschlussvorschlag des Gemeindevorstandes nicht zu folgen, sondern zusätzliche, fundiertere und vor allem auch nachvollziehbare Informationen einzufordern.

Wir haben erst aus einer Pressemitteilung erfahren und sehr kritisch zu Kenntnis genommen, dass die Mitarbeiter des Nauheimer Bauhofs der Fusion scheinbar nicht so positiv gegenüber stehen, wie es den Gemeindevertretungen Trebur und Nauheim bei ihrer gemeinsamen Sitzung erläutert wurde. Die in der Presse genannte Stellungnahme der Bauhofmitarbeiter wurde der Gemeindevertretung bislang vorenthalten.

Die SPD-Fraktion steht einer Interkommunalen Zusammenarbeit mit Trebur noch positiv gegenüber. Uns ist nicht nur wichtig, dass die uns vorgelegten Zahlen vollends nachvollziehbar sind und die Ungereimtheiten der Studie ausgeräumt werden. Wir legen insbesondere auch Wert darauf, dass nicht über die Köpfe der betroffenen Bauhofmitarbeiter hinweg entschieden wird. Politik muss für die Menschen in Nauheim stehen, statt weiter Politikverdrossenheit zu fördern.

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