Lang genug hat es gedauert und es ist auch erst nur der Anfang. Seit langem wird über die Sanierung und den Erhalt des Sportparkgeländes diskutiert. Anfängliche Versuche, des Bürgermeisters, das Sportparkgelände an dem aktuellen Standort aufzugeben fand zum Glück keine Mehrheit. Das Sportparkgelände, eingebettet in die Infrastruktur des Ortskerns und der umliegenden Vereine, dem Sportkindergarten und dem Festplatz ist und bleibt ein wichtiger Treffpunkt für Vereins- und Breitensportler in Nauheim.

Viele Diskussionen im Gemeindeparlament und runde Tische mit den Vereinen brachten immer wieder neue Hoffnung, dass die Sanierung des Sportparkgeländes nun voran geht. Arbeitsgruppen zu Teilbereichen wurden gegründet, die z.T. gar nicht oder nur einmal tagten. Ein striktes und nachvollziehbares Vorgehen seitens der Gemeindeverwaltung ist und bleibt nicht zu erkennen. Vereine wurden aktiv, haben Aufgaben initiativ übernommen oder in Ihre eigene Infrastruktur investiert.

Nachdem im Jahre 2015 die Situation um die Kunstrasenplätze nicht nur unansehnlich, sondern für Sportler gefährlich wurde, musste reagiert werden: Frank Schmitz, OV-Vorsitzender: “Wir konnten nicht mehr zusehen, wie alles auf Kosten der Sportler vor sich hergeschoben wurde. Hier musste nun zum Schutz der Sportler ein Punkt gesetzt werden: Die SPD stellte im Jahre 2015 den Antrag, dass die Kunstrasenplätze nun definitiv saniert werden und die Gelder hierfür im Haushalt eingestellt werden.“

Dann hat es immer noch 3 Jahre (!) gedauert, bis die Plätze nun endlich saniert wurden und den ersten Sportlern im Sportpark wieder eine gefahrlos bespielbare Fläche zur Verfügung steht.

„Die Sanierung der Kunstrasenplätze ist ordentlich und qualitativ hochwertig erfolgt. Jetzt muss darauf geachtet werden, dass die Plätze auch durch die angemessene Pflege in ihrem Zustand erhalten werden“, bescheinigt Gerhard Kunz, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und als ehemaliger Platzwart fachkompetenter Kenner des Sportparks.

„Nun darf sich aber darauf nicht ausgeruht werden“, mahnt Frank Schmitz. „Es steht noch die Sanierung der Leichtathletikanlage an und das Thema Sportparkeingangsgebäude ist auch noch nicht geklärt“. Die SPD hofft, dass diese Themen nun mit Stringenz vorangetrieben werden. „Der Bürgermeister muss das Thema jetzt konsequent mit Gemeindevorstand und Gemeindevertretung, sowie in Abstimmung mit den Vereinen angehen. Die ständige Verzögerung und Hinhaltetaktik durch ineffiziente und ergebnislose Runden muss ein Ende haben.“

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