Seit mehreren Jahren ist die Verkehrssituation in der Hermann-Löns-Straße ein Problem nicht nur für Anwohner, sondern auch für den Individualverkehr. Der Zustand der Straße verschlechtert sich stetig, ebenso nimmt die Lärmbelastung seit Jahren zu.

Die Fraktion der SPD Nauheim stellt deswegen zur nächsten Gemeindevertreterrunde den folgenden Antrag, um eine Lösung zu finden, die die Lärmbelastung der Anwohner reduziert, ohne die Hermann-Löns-Straße für den Individualverkehr schließen zu müssen.

Wir schlagen eine Lösung vor, die die Verkehrsbehörde seit Jahren verschlafen hat.

Antrag
  1. Die Gemeindevertretung möge folgendes beschließen: Der Gemeindevorstand möge die Anbringung von Anfahrtsschwellen o.Ä. in der Hermann-Löns-Straße Richtung Waldstraße beauftragen. Hiermit soll die Fahrspur vom Gehweg abgetrennt werden. Mit dieser kurzfristig durchführbaren und kostengünstigen Alternative soll die Sicherheit von Fußgänger*innen, Radfahrer*innen etc. auf dem Gehweg erhöht werden. Durch die Verengung der Fahrspur könnten die durchfahrenden PKW außerdem zu einer Reduzierung der Geschwindigkeit „gezwungen werden“.
  2. Der Gemeindevorstand wird beauftragt zu prüfen, inwiefern und zu welchen Kosten der Bodenbelag im verkehrsberuhigten Bereich der Hermann-Löns-Straße ausgetauscht werden könnte. Dabei ist zu achten, dass sowohl bei Anfahrt, als auch bei der Durchfahrt des verkehrsberuhigten Bereichs, der Bodenbelag zu einer Verminderung des aktuellen Lärmaufkommens und zur Verringerung der Durchfahrtsgeschwindigkeit führt.
  1. Wolfgang Matheis sagt:

    Ich konnte der Gemeindevertreter Sitzung als Zuschauer beiwohnen. Über diesen Antrag wurde lange diskutiert. Regelrecht empört war ich über die z.T. unsäglichen Wortmeldungen anderer Gemeindevertreter, die problematische Verkehrssituation dort in Abrede stellten und darauf verwiesen, selbst zweimal täglich mit dem Fahrrad dort her fahren und deshalb wohl besser als die Anwohner beurteilen können dass dort kein Problem besteht. Mit welcher Ignoranz muss man gesegnet sein, als Gemeindevertreter sich nicht um das vorgebrachte Problem im Bereich der Hermann-Löns-Sraße kümmern zu wollen. Wollen sich diese u.U. eines Tages die Frage gefallen lassen, nichts getan zu haben, obwohl sie dazu in der Lage waren? Sollen nicht Gemeindevertreter die Ansinnen der Bürger unserer Gemeinde vertreten? Die eigene Meinung spielt meines Erachtens dabei nur eine untergeordnete Rolle.

  2. Karl Norbert Merz sagt:

    Ein Problempunkt in Nauheim. Nicht erst seit kurzem, sondern bereits seit Jahren. Auch hier fehlt der politische Wille der Mehrheit anderer Fraktionen, eine Entschärfung der Verkehrssituation herbeizuführen. Dass Hinweise und Beschwerden der Anwohner, die das tagtäglich hautnah erleben, nicht ernst genommen werden, ist mehr als ärgerlich. Das dann mit eigenen, punktuellen Eindrücken, es sei gar nicht so schlimm, zu argumentieren, würde mich, wenn ich denn ein Anwohner wäre, mehr als ärgern. Ich würde mich beinahe als Lügner hingestellt fühlen. Aber zum Glück bin ich ja kein Anwohner dieser Straße. Aber ich würde sehr gerne etwas für deren Problemlösung beitragen. Das ist jetzt ja wieder erst einmal auf die lange Bank geschoben.

  3. Noch ein ProblemPunkt die Schillerstraße. Als Neubürger fällt auf, dass hier Tag und Nacht sich keiner an die Geschwindigkeit 50 hält. Im Gegenteil, es wird überholt wie auf der Autobahn. Sinnvoll wäre es, mobile Blitzer aufzustellen. Das Land könnte gut verdienen. Außerdem wäre eine Sanierung des Brückenbelags bzw der ganzen Straße angebracht. Vielleicht könnte man dann auch etwas lebenswerter und ruhiger in Nauheim leben.
    Vlt auch mal an Tempo 30 oder 40 denken? Der Anfang wäre nachts. Andere Städte haben dies schon lange.
    Lärm macht krank, Rücksicht nehmen zugunsten der Anwohner wäre auch nicht schlecht.

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